   |
 |
| Semesterpaket |
 |
Das Semesterpaket bildet das
Herzstück der Museumsbesuche. Es ist thematisch besonders weit
gefächert und ermöglicht Ihnen, Veranstaltungen regelmäßig und
innerhalb eines festen Teilnehmerkreises zu besuchen. Sie können
zwischen sieben Terminen wählen. Das "Semesterpaket" umfasst sieben, das
"Kleine Semesterpaket" vier verschiedene Themenführungen Ihrer
Wahl. Sollten Sie an einem der Termine Ihrer Gruppe verhindert sein,
können Sie nach Rücksprache auf eine andere Gruppe auszuweichen.
So bleiben Sie dennoch flexibel.
Die Veranstaltungen der 7 Gruppen finden im Zeitraum vom 13.09. bis
14.12.2011 zu jeweils
unterschiedlichen Zeiten statt: |
 |
 |
Gr. 1 Dienstag 13.30 |
Gr. 2 Dienstag 15.00 |
Gr. 3 Mittwoch 13.30 |
Gr. 4 Mittwoch 15.00 |
Gr. 5 Mittwoch 11.00 |
Gr. 6 Dienstag 11.00 |
|
 |
13.09.-14.09.2011
Von Barlach bis Belling:
Meisterwerke expressionistischer Plastik
Treff: Sitzgruppe im Sockelgeschoss, Neue Nationalgalerie, Potsdamer Str. 50
Jahreskarte der SMB und JahreskartePlus gültig |
 |
04.10.-05.10.2011
Wasser 
Erscheinung, Sinnbild, Stimmungsquell
Treff: Zentrale Eingangshalle des Kulturforums, Matthäikirchplatz
Jahreskarte der SMB und JahreskartePlus gültig |
 |
18.10-19.10.2011
Vom Wert der Patina
Der Umgang mit gealterten Oberflächen am Beispiel des Neuen Museums
Treff: Kassencontainer vor dem Neuen Museum, Bodestr. 1-3
reservierte Zeitkarten am Container,Jahreskarte der SMB und JahreskartePlus gültig |
 |
01.11.-02.11.2011
Laute, Tamburin und Dudelsack 
Darstellungen von Musikinstrumenten
Treff: Zentrale Eingangshalle des Kulturforums, Matthäikirchplatz
Jahreskarte der SMB und JahreskartePlus gültig |
 |
15.11.-16.11.2011
Zeitgenössisch sammeln im 19.Jahrhundert 
Die Bilder des Bankiers Wagner
Treff: Eingangshalle, Alte Nationalgalerie, Bodestr. 1-3
Jahreskarte der SMB und JahreskartePlus gültig |
 |
29.1.-30.11.2011
Marx und Flick 
zwei Sammler unter einem Dach
Treff: Engangshalle, Hamburger Bahnhof, Invalidenstr. 50-51
Jahreskarte der SMB und JahreskartePlus gültig |
 |
13.12.-14.12.2011
"Ich denk an dich!"
Gaben und Geschenke 
Erster Überblick
Treff: Zentrale Eingangshalle des Kulturforums, Matthäikirchplatz
Jahreskarte der SMB und JahreskartePlus gültig |
 |
Preise zu den Veranstaltungen finden Sie
unter Termine & Preise |
 |
 |
Von Barlach bis Belling Meisterwerke expressionistischer Plastik
Die in Kürze endende Präsentation von Werken der klassischen Moderne in der Neuen Nationalgalerie zeigt
eine hervorragende Auswahl expressionistischer Plastik. Die Bildhauer schufen auf formal unterschiedlichste
Weise ein neues ausdruckstarkes Bild des Menschen. Die Bandbreite umfasst die voluminösen und doch leicht
wirkenden Figuren von Barlach, die schlanken, zerbrechlichen Riesen von Lehmbruck, die grob aus dem Holz
gehauenen, eckigen Menschen von Kirchner oder die konstruktivistisch und kubistisch stark abstrahierten
Werke von Belling. |
 |
Wasser Erscheinung, Sinnbild, Stimmungsquell
Wasser ist die Grundlage allen Lebens und Wachsens. Nicht nur in unserer Kulturgeschichte spielt das nasse
Element darum eine herausragende Rolle. Während der Führung betrachten wir Wasser im Spiegel der Malerei der
letzten 600 Jahre, seine verschiedenen Erscheinungsformen vom Tropfen bis zum weiten Meer, seine physikalischen
und optischen Eigenschaften, .seine Bedeutung als Sinnbild und Stimmungsträger. Nicht zuletzt beschäftigt uns
auf welch unterschiedliche Weise sich Wasser darstellen lässt. Wie lässt man es abgründig tief erscheinen oder
hell glitzernd, wie bringt man Meer oder Wasserfall hörbar zum Rauschen. |
 |
Vom Wert der Patina Der Umgang mit gealterten Oberflächen am Beispiel des Neuen Museums
In den letzten Jahren hat sich unser Verhältnis zu Altersspuren auf Kunstwerken gewandelt. Wir schätzen
Gebrauchsspuren, abblätternde Bemalungen und unvollständige Oberflächen als legitime Zeichen des Alterns.
Sie verleihen dem Kunstwerk Lebendigkeit, ja sogar Aura. Das Erhalten der Patina war eines der Leitprinzipien
bei der Wiederherstellung des Neuen Museums. Das Restaurierungs-
konzept und seine Umsetzung stehen im Mittelpunkt
dieses Rundganges.
nach oben |
 |
Laute, Tamburin und Dudelsack Darstellung von Musikinstrumenten
Musikinstrumente klingen nicht nur schön, sie können auch sehr dekorativ aussehen. Kein Wunder, dass man sie zum
Beispiel als Ornament auf Majolika-Tellern oder als Accessoire bei Porzellanfiguren findet. Sie spiegeln die Musik
ihrer Zeit wider und erläutern dem Betrachter die Rolle der Musik in der jeweiligen Epoche. In manchen Bildern
unterstreichen Musikinstrumente den Bildinhalt symbolisch. Für Musikwissenschaftler können Darstellungen von
Instrumenten sogar eine wichtige Forschungsquelle sein. Die Führung wird im nächsten Programm eine Fortsetzung
im Musikinstrumentenmuseum finden - beim Studium echter Instrumente. |
 |
Zeitgenössisch sammeln im 19. Jahrhundert Die Bilder des Bankiers Wagner
Die Nationalgalerie wäre ohne die Stiftungen des Berliner Bankiers Joachim Heinrich Wagener (1782-1861) nicht
gegründet worden. Der Bau des Hauses war als Bedingung an die Schenkung der 262 Gemälde geknüpft, die der Mäzen
innerhalb von 40 Jahren zusammengetragen hatte. Wagener kaufte zeitgenössisch. Seine Sammlung bildet die damals
aktuellen Kunstströmungen ab. Einige der Werke wurden im Laufe der Zeit in die Magazine verbannt und werden
anlässlich der Ausstellung wieder gezeigt. Wir ergründen gemeinsam, wo das aus der Zeit heraus gefällte Urteil
des Privatmannes und das aus zeitlichem Abstand gewonnene Urteil der Museumskustoden übereinstimmen bzw.
differieren. |
 |
Marx und Flick zwei Sammler unter einem Dach
Ohne die Leihgaben aus dem Privatbesitz der Unternehmer Erich Marx und Friedrich Christian Flick könnte sich
der Hamburger Bahnhof nicht als "eine der wichtigsten Sammlungen internationaler zeitgenössischer Kunst"
bezeichnen. Marx brachte u.a. große Werkgruppen von Cy Twombly, Warhol, Beuys und Kiefer ein, Flick steuerte
zahlreiche Hauptwerke von Nauman, Rhoades, Kippenberger, Tuymans, Sherman und Rist bei. Unser Rundgang soll
nicht nur die unterschiedlichen Konzepte dieser beiden Sammler ergründen, sondern auch einen Diskurs über
heutige Museumspolitik eröffnen. Die Sammelleidenschaft der Mäzene ist dabei nicht immer nur an die Liebe
zur Kunst geknüpft..
nach oben |
 |
"Ich denk an dich!" Gaben und Geschenke
Das Schenken zu Weihnachten wird manchem durch die Verkommerzialisierung vergällt, der Sinn des Brauchs dadurch
entfremdet. Warum schenken wir uns überhaupt etwas am Ende des Jahres und bei entscheidenden Momenten im Leben
wie Geburt, Hochzeit oder Begräbnis? Wer wird von uns bedacht? Und was verschenken wir zu welchen Anlässen?
Ein Ausflug in die Kulturgeschichte der Gaben und Geschenke, illustriert an Werken in Gemäldegalerie und
Kunstgewerbemuseum, soll diesen Fragen nachgehen. |
 |